Vom Antennentelefon zum Dark-Net

Die technische Entwicklung hält die Bevölkerung in Atem. Immer rasanter geht es voran – auf jeden Entwicklungsschritt folgt ein neuer. Das World Wide Web entwickelt sich jeden Tag zu einem immer facettenreicheren Datenspeicher. Ein Medium von Übertragungswegen für Bilder, Videos, E-Mails, Telefonate, Chats und vieles mehr. Kein Wunder, dass dort manchem der Überblick verloren geht. Dabei besteht mit jeder neuen Entwicklung ein neues potentielles Sicherheitsrisiko. IT-Security ist nicht mehr nur ein Stichwort für Spezialisten der Informationstechnik, sondern prägt den Zeitgeist des 21. Jahrhunderts. Aber was stand eigentlich am Anfang dieser Entwicklung?

Drehen wir die Zeit um 25 Jahre zurück, sah unsere Welt noch ganz anders aus. Insbesondere die Art, wie wir gearbeitet und miteinander kommuniziert haben. Ja, es gab schon Mobiltelefone, aber der Akku war so groß wie das Telefon an sich und das einfarbige Display ließ von einem Touchscreen nicht einmal zu träumen. Gleiches galt für das Internet. Das World Wide Web, so, wie wir es heute kennen, wurde 1994 erschaffen. Seitdem geht es mit der Informationstechnologie rasant voran. Und auch mit den schwarzen Schafen, die sich die neue Technologie zu Nutze machen. Mit der Entstehung des Webs machten sich die ersten Freigeister auf Websites zu hacken und ihren „Tag“ zu hinterlassen. Eine Botschaft, die soviel aussagte wie „ich war hier“. Seit dem hat sich mit viel krimineller Energie eine ganze Industrie im Dark Web entwickelt. Die sogenannten „White-Hats“ legten es noch darauf an auf Sicherheitslücken aufmerksam zu machen und betrachteten das Hacking als eine Art Wettbewerb. Die „Black-Hats“ verfolgen monetäre Absichten. Mit Beginn des 21. Jahrhunderts ist die Cyberkriminalität weiterhin stark auf dem Vormarsch und hält die Polizeibehörden wie auch das Militär rund um den Globus auf Trapp. Mittlerweile ist Hacking nicht mehr nur ein Geschäftsmodell. Es ist vielmehr ein Service, der im Dark-Net Kaufinteressierten angeboten wird. Kriminelle müssen heutzutage nicht mehr selbst programmieren. Sie kaufen sich eine Art Baukasten oder einfach Ransomware – fix und fertig. Kein Wunder, das heutzutage immer wieder vor Verschlüsselungstrojanern gewarnt wird, die Festplatten und ganze Serversysteme verschlüsseln und erst gegen ein saftiges Lösegeld wieder frei geben. Das alles beschäftigt uns als BREKOM GmbH heute wie damals. Denn 1994 begann auch die Geschichte unseres Unternehmens, das heute auf 25 erfolgreiche Jahre zurückblicken kann. Jahre, in denen es zunächst um Perimeter Sicherheit wie z. B Firewalls und Virenschutz ging. Jetzt, im Jahr 2019 sprechen wir über Schlagworte wie Threat Intelligence, Data Correlation und IT-Sicherheits-Automatisierung mit unserem Managed Security Service.