Home Office in der Corona-Krise

In der Corona-Krise folgten viele Unternehmen dem Rat der Gesundheitsexperten und schickten ihre Mitarbeiter ins Home Office. Die rasante Ausbreitung des Sars-CoV-2 stellte sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber vor neue Herausforderungen: Möglichst viele Menschen sollten in den eigenen vier Wänden bleiben, dort arbeiten und Sozialkontakte meiden. So konnte die exponentiell ansteigende Ansteckungskurve gestreckt werden.

Für Angestellte und Firmen stellte diese Entwicklung jedoch eine große Herausforderung dar, denn nicht jeder Betrieb war bereits ausreichend auf das Arbeiten im Home Office eingestellt. Es galt, ad hoc pragmatische Lösungen zu finden, die einerseits die Arbeitsfähigkeit der Organisation erhalten, gleichzeitig jedoch Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der Unternehmensdaten gewährleisten.

Privatrechner als Sicherheitsrisiko im Home Office

Viele Unternehmen, die vor der Corona-Krise keinerlei Homeoffice-Regelungen hatten, ließen Mitarbeiter Privatrechner verwenden. Das stellt jedoch ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Mangelnde oder gar fehlende Sicherheitssoftware und bereits bestehende Sicherheitsprobleme sind nur die Spitze des Eisberges. Das heimische Büro erhöhte so zwar den Schutz vor dem Corona-Virus – der Schutz vor Cyber-Angriffen war in den meisten Fällen jedoch nicht gegeben.

„Jetzt müssen im Nachgang alle Aspekte der IT-Sicherheit umfassend betrachtet und entsprechende Maßnahmen umgesetzt werden.“, rät Markus Krieg vom IT-Dienstleister BREKOM GmbH aus Paderborn. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt dazu eine Reihe von Maßnahmen, die einen Grundstein für IT-Sicherheit beim mobilen Arbeiten darstellen.

Grundsteine für IT-Sicherheit beim mobilen Arbeiten

VPN (Virtual Private Network)

Dazu gehört z. B. die Verwendung eines VPN-Dienstes (Virtual Private Network). Mit diesem kann man sich mit dem Unternehmensnetzwerk verbinden und so über eine verschlüsselte Verbindung auf alle relevanten Dokumente und Strukturen zugreifen.

2-Faktor-Authentifizierung

Der VPN-Dienst sollte zusätzlich noch durch eine 2-Faktor-Authentifizierung sicherer gestaltet werden. Hierbei wird etwas, was man auswendig weiß (z. B. Login-Daten) mit etwas, das man hat (z. B. Zugangscode, der auf das Handy geschickt wird), kombiniert und gewährt so nur der richtigen Person Zugang. Beim Arbeiten über VPN sollte darauf geachtet werden, Zugriffsrechte zu beschränken, so dass jede Person nur auf die für sie relevanten Informationen zugreifen kann.

So wichtig ist eine funktionierende Unternehmens-IT

Gerade in Krisenzeiten wie diesen zeigte sich, wie wichtig eine flexible und vor allem reibungslos funktionierende Unternehmens-IT ist. Neben dem gesicherten Zugang auf die Unternehmensdaten aus dem Home Office sind unabdinglich auch Telefonie- und Kollaborationslösungen z.B. über Microsoft Teams, damit alle Mitarbeiter orts- und geräteunabhängig weiterhin mit ihren Kollegen, mit Partnern oder Kunden kommunizieren können.

Störungen der IT-Systeme vorbeugen

Ein IT-Dienstleister liefert hier professionelle Unterstützung und hilft, IT-Problemen und Ausfällen durch eine professionelle Betreuung vorzubeugen. „Denn einer der wichtigsten Faktoren für unternehmerischen Erfolg ist eine stabile, zuverlässige IT-Infrastruktur“, weiß Markus Krieg aus der Zusammenarbeit von BREKOM mit mittelständischen Unternehmen. „Ein Serverausfall, Offline-Betrieb oder nicht funktionierende Hard- und Software kosten wertvolle Zeit, Geld und eventuell sogar Kunden.“

IT-Systeme laufend prüfen

Damit es gar nicht erst zu gravierenden IT-Problemen kommt, müssen proaktive IT-Services eingeführt werden. Dazu gehört, dass IT-Systeme laufend geprüft und auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. So können Störungen vorgebeugt werden, damit es gar nicht erst zu einem akuten Störfall und damit zum Erliegen der Geschäftsprozesse kommt.

Ein Schritt weiter: Digital Workplace

Es gilt jetzt jedoch, noch einen Schritt weiter zu denken und die Digitalisierung zu beschleunigen durch die Einführung des Digital Workplace im Unternehmen. Denn wer hier lediglich an Home Office denkt, täuscht sich gewaltig. Der Arbeitsplatz der Zukunft vermag viel mehr als „nur“ den Freiheitsgrad der Mitarbeiter zu erweitern und kann Unternehmen in Zeiten des digitalen Wandels zahlreiche Wettbewerbsvorteile sichern.

Was ist ein Digital Workplace?

Beim Digital Workplace geht es in erster Linie darum, eine zentrale Arbeitsumgebung für alle Mitarbeiter zu schaffen, die sich durch Verfügbarkeit, Flexibilität und Effizienz auszeichnet. Dreh- und Angelpunkt hierbei ist, dass sämtliche Prozesse transparent abgebildet und alle Informationen verfügbar sind, die für den Arbeitserfolg eines jeden Einzelnen notwendig sind.

Das Teilen von Wissen, schnelles Kommunizieren und gegenseitige Unterstützung sorgen dabei automatisch dafür, dass sich der Output qualitativ sowie quantitativ erhöht. Und das alles unabhängig davon, wo sich einzelne Mitarbeiter währenddessen physisch aufhalten.

Die Technik dahinter

Aus technischer Sicht geht es bei der Realisierung einer modernen und digitalen Arbeitsumgebung darum, unterschiedliche Software-Systeme und Datenbanken zu vereinen. Alles, was wichtig ist, findet auf einer zentralen Plattform ein neues Zuhause. Der uneingeschränkte Zugriff dieser relevanten Daten optimiert den Informationsfluss und beschleunigt bestehende sowie neue Prozesse.

Digital Workplace als Wettbewerbsvorteil

All das sorgt dann wiederum dafür, dass Arbeitsabläufe agiler werden und die Innovationskraft von innen heraus steigt. Ein Umstand, der in Zeiten des globalen Wettbewerbs und der Digitalisierung echte Vorteile bringen kann und das Home Office, zum Beispiel auch in Zeiten der Corona-Krise, ermöglicht.

BREKOM Podcast-Episode zum Thema „sicheres Home Office“

Sie wollen mehr erfahren über die Risiken, die das Home Office für die Unternehmens-IT mit sich bringt? Oder wissen, wie Sie Ihre Mitarbeiter besser erreichbar machen – und das unter ihrer Firmennummer? Antworten auf diese und mehr Fragen rund um das sichere Home Office bekommen Sie auch in unserer Podcast-Episode: „Sicheres Home Office für Mitarbeiter einrichten – IT-Sicherheit und Telefonie über VPN & Co.“. Jetzt reinhören!

 

BREKOM-Lösungen für das sichere Home Office

Auch BREKOM unterstützt Sie selbstverständlich gerne bei der Einrichtung eines sicheren Home Office für Ihre Mitarbeiter. Kennen Sie zum Beispiel schon unsere allumfassende Cloud-Lösung Hosted UCC, die u.a. die ortsunabhängige Zusammenarbeit vereinfacht? Oder Sie wollen Ihre IT-Infrastruktur auf Sicherheitslücken prüfen lassen? Auch hier sind wir Ihnen gerne mit unserem IT-Sicherheitscheck behilflich.